PM AKuBiZ e.V.

Unterstützung reißt nicht ab – AKuBiZ erhält Großspende über 10.000 EUR

Viele Vereine, Initiativen, Politiker und Einzelpersonen haben die Entscheidung des AKuBiZ e.V., den Preis nicht anzunehmen, begrüßt und bekunden ihre Solidarität und Unterstützung. Auch Spendenaufrufe wurden initiiert.

„Wir sind überwältigt von der Welle der Solidarität“, sagt Steffen Richter, Vorsitzender des AKuBiZ e.V., „und danken allen Unterstützern und Spendern für das große Vertrauen. Damit können wir unsere Ideen und Projekte verwirklichen, uns für die Entwicklung der Demokratie in unserer Region einsetzen und uns weiterhin effektiv gegen Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus engagieren.“

Am Freitag erreichte den Verein die Nachricht, dass der „Kreis der Freunde und Förderer der Amadeu Antonio Stiftung“ eine Großspende in Höhe von 10.000 EUR überwiesen hat.
Steffen Richter weiter: „Ein besonderer Dank geht an den „Kreis der Freunde und Förderer der Amadeu Antonio Stiftung, durch dessen Großespende wir nun zügig unsere nächsten Projekte in Angriff nehmen können.“

Die breite Unterstützung in der Ablehnung der Extremismusklausel der Preisträger zeigt, dass mit dem Sächsischen Demokratiepreis die richtigen Vereine geehrt wurden. Wir möchten daher an dieser Stelle noch einmal allen Initiativen und Vereinen gratulieren, die am 9. November 2010 völlig zu Recht für ihr herausragendes Engagement für Demokratie in der Frauenkirche ausgezeichnet wurden. Unserer Dank gilt auch den auslobenden Stiftungen für ihren Rückhalt. Es ist also nicht gelungen die Initiativen auseinander zu bringen, sondern sie sind noch näher zusammen gerückt.

Wie notwendig unser aller Engagement ist, haben die Ereignisse der letzten Nacht gezeigt. Das Büro des Preisträgers „Soziale und politische Bildungsvereinigung in Limbach-Oberfrohna e.V.“ wurde durch Brandstiftung schwer beschädigt. Stunden zuvor waren bereits nicht-rechte Jugendliche auf der Straße von Nazis angegriffen und verletzt worden.

„Leider ist demokratisches Engagement nach wie vor Bedrohungen und tätlichen Angriffen durch Nazis ausgesetzt. Ein Generalverdacht gegen demokratiefördernde Projekte fällt den Initiativen in den Rücken, statt sie zu stärken.“, so Steffen Richter: „Wir laden die Verantwortlichen aus Bundes- und Landesregierung ein, sich vor Ort ein Bild von unserer Arbeit zu machen statt Papierklauseln einzufordern.“