Unterstützung

Wir verstehen die Entscheidung des AKuBiZ e.V. und zeigen uns mit ihr solidarisch:

Kulturbüro Sachsen e.V.
RAA Opferberatung Sachsen e.V.
Monika Lazar (MdB Bündnis 90/ Die Grünen)
Miro Jennerjahn (MdL Bündnis 90/ Die Grüne)
Initiative gegen jeden Extremismusbegriff/ Inex
Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag
apabiz e.V. (antifaschistisches pressearchiv und bildungszentrum berlin e.V.)
RM 16 Dresden
Jean Peters aus Berlin
Friedrich Burschel (Rosa-Luxemburg-Stiftung)
Bündnis »Nazifrei! – Dresden stellt sich quer«
Peter Conrady-Fachjournalist
Mirko Fischer, Leipzig
agentur für soziale perspektiven e.v.
Jugendverein „Roter Baum“ e.V. / Demokratieprojekt
Andreas Winter, Berlin
Prof. Dr. Frank Nonnenmacher – Johann Wolfgang Goethe – Universität
Jule Nagel, Mitglied des Landesvorstandes DIE LINKE Sachsen, linXXnet Leipzig
Daniela Kolbe, Leipziger Bundestagsabgeordnete für die SPD
Istoreco Reggio Emilia (Institut für die Geschichte des antifaschistischen Widerstands)
Roter Stern Leipzig ´99 e.V.
ReachOut-Opferberatung und Bildung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus
Peter Strutynski, Kassel, Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag
Hans-Jürgen Muskulus – Vorsitzender des Stadtverbands DIE LINKE. Dresden
Sebastian Wormsbächer, DIE LINKE Sachsen-Anhalt
Marco Böhme, Mitglied im Beauftragtenrat der linksjugend [’solid] Sachsen
autor_innenkollektiv de[x]oppression
Redaktionskollektiv von chronik.LE
Stefan Schönfelder – Geschäftsführer von Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V. und ehemaliges Mitglied des Beirates des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen“
René Hahn – Zwickauer Stadtrat für DIE LINKE
Benjamin Göhler, Vorsitzender Jusos Kreisverband Leipzig
Roter Baum e.V. Ortsgruppe Zwickau
Mirko Altmann – Vorsitzender SPD-Fraktion im Stadtrat der Stadt Böhlen, stellv. Vorsitzender des SPD-Ortsverein Böhlen/Zwenkau/Rötha, Mitglied im Kreisbehindertenbeirat des Landkreis Leipzig
Jan Schwab, Student an der JWG-Universität Frankfurt
Lucha Amada (Musikkollektiv)
Marko Forberger, Koordinator der Landesgruppe Sachsen, DIE LINKE im Bundestag, linXXnet Leipzig
DKP – Gruppe Dresden
Andreas Bernatschek – Mitglied in 3 Vereinen in Leipzig
Sarah Buddeberg – Mitglied des Landesvorstands DIE LINKE Sachsen
Georg Hewald – Sachkundiger Bürger im Kreistag Oberberg, Mitglied des Sprecherrats der Lag „weg mit HartzIV“ NRW, DIE LINKE
Andreas Wiese – Mitglied der Linksjugend [’solid] Dresden
Torsten Philipp aus Dresden
Magazin Der Rechte Rand – www.der-rechte-rand.de
Treibhaus e.V. Döbeln
ARID (Anti-rassistische-Initiative-Döbeln)
Projektschmiede gemeinnützige GmbH
Nadja Guld – Mitglied des Koordinierungsrat der Linksjugend Sachsen
Andrea Pabst aus Hamburg
Michael Leutert – MdB DIE LINKE, Sprecher der Landesgruppe Sachsen
Mandy Göhler, Hamburg
Günther Hoffmann – ID NENA.MV (Informationsdienst Neonazis in Mecklenburg-Vorpommern)
Richard Gauch
Gruppe „Gedenkmarsch“ – Leipzig
René Strowick – Mitglied des Landesrates DIE LINKE. Sachsen
Initiative „Geschichte vermitteln“ aus Leipzig
Daniel Kumitz, AK Etheorie Berlin
Anne Dölemeyer (Forum kritische Rechtsextremismusforschung), Leipzig
Jugendinitiative „Bass gegen Hass“
Wolfhard Pröhl
Manu Schon – Antifa-Sprecherin Landesvorstand DIE LINKE.Hessen
Martin Liebegut – Student Politikwissenschaften/Geschichte FU Berlin, GEW
Medinetz Dresden e.V.
Hilmar Stolpe
Kulturverein Brücke 7 e.V.
Grüne Jugend Celle
Anna Conrads (Innen- und rechtspolitische Sprecherin Fraktion Die Linke im Landtag von NRW)
Markus Bernhardt (Journalist, Tageszeitung junge Welt)
Hamburger Bündnis gegen Rechts
Petra Pau, MdB DIE LINKE
Karin Luttmann
Courage – Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e.V. (Netzwerk für Demokratie und Courage in Sachsen)
Sozialen und Politischen Bildungsvereinigung Limbach-Oberfrohna e.V.
Dr. Cornelia Ernst, Mitglied des Europäischen Parlamentes
Erik Hildebrandt
Günter Blocks – Landesgeschäftsführer DIE LINKE. NRW
SJ – Die Falken LV Berlin
Jan Kunze, Hamburg
Antifaschistisches Infobüro Rhein-Main
Antidiskriminierungsbüro Sachsen
Ralf Hoffrogge, Historiker, Berlin
Initiative Recherche
Katharina König, Mitglied des Thüringer Landtages, Sprecherin für Jugendpolitik und Antifa, DIE LINKE
Benjamin Kümmig, Vorsitzender der Jusos Dresden
INPUT, Tübingen
Petra Florian, Dresden
Judith A. Rädlein, Buvo SJD- Die Falken
DGB Jugend Sachsen
Enrico Stange – MdL, Fraktion DIE LINKE
Cineart e.V. – Filmgruppe Cinemabstruso Leipzig
Sabine Pester, Stadträtin; Fraktion DIE LINKE Chemnitz
Uta Wagenmann, Gen-ethisches Netzwerk e.V.
Tino Vogel – Reggae Sound Artist
HATiKVA e. V.
Bündnis für ein buntes Döbeln
Fabian Blunck, jugendpolitischer Sprecher Die Linke.Sachsen
Pia-Beate Zimmermann, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Niedersächsischen Landtag
Sebastian Vaupel
DIE LINKE.SDS Hochschulgruppe Dresden
Stiftung Nord-Süd-Brücken
Klaus Wallmann jun.
Attac Ortsgruppe Remscheid (Partnerstadt Pirna)
Jusos Sachsen
Ralf Kürbis, Dresden
„Bündnis gegen Rechts“ Königs Wusterhausen
Hartmut Barth-Engebart, Schriftsteller, Musikpädagoge, Musiker, Grafiker, Kabarettist, Historiker , Gründau/Hanau
Kreisverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge von Bündnis 90/Die Grünen
a.l.i.a.s. Dresden
„Grüne Toleranz“ Döbeln
Jürgen Kunze, Deutsch-Afrikanische Gesellschaft (DAFRIG)
Pia Garske, Politikwissenschaftlerin, Berlin
Karl Marder – DIE LINKE Nürnberg
Christian Kleindienst Leipzig
Forum für kritische Rechtsextremismusforschung Leipzig
Netzwerk „Tolerantes Sachsen“
Frank Tempel (MdB, Mitglied des Innenausschuss im Deutschen Bundestags)
Benjamin Krüger (Gründungsmitglied des BAK Shalom)
Daniel Claus – Öffentlichkeitsreferent Grüne Jugend Thüringen
Ingo Stange – Wurzen
linksjugend [’solid] Dresden
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Bundesvereinigung
Axel Steier
DIE LINKE. Sächsische Schweiz – Osterzgebirge
linksjugend [´solid] Sächsische Schweiz/ Osterzgebirge
Jens Passlack
Alexander Voigt, Sozialpädagoge Leipzig, ex. politische Jugendarbeit beim Treibhaus e.V. Döbeln
Helmut Schmitz
CAFE TAKTLOS Glauchau
KULTURKNALL e.V. aus Glauchau
Alternatives Jugendzentrum e.V. Chemnitz
Ullrich Gintzel – Professor für Soziale Arbeit an der Ev. Hochschule Dresden
Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. – Wurzen
Julika Bürgin (Maintal)
Klaus Farin – Archiv der Jugendkulturen e.V.
antirassistischen aktion köln
jungdemokrat_innen/junge linke brandenburg
Falk Neubert – MdL DIE LINKE Sachsen und ehemaliges Mitglied des Beirates des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen“
TheaterDialog (Katrin Wolf & Till Baumann, Halle/Berlin)
Landesvorstand der VVN-BdA Sachsen (Landessprecher: Uwe Adamczyk – Zwickau (Jugendarbeit), Regina Elsner – Hoyerswerda (Erste Sprecherin), Peter Giersich – Auerbach (Öffentlichkeitsarbeit), Karin Jeschke – Dresden (Geschichte und Gedenkstättenarbeit), Holm Theinert – Dresden (Bündnis- und Projektarbeit) weitere Mitglieder des Landesvorstandes: Regina Schulz – Kamenz, Enrico Hilbert – Chemnitz, Wolfgang Engel – Chemnitz, Dr. Herrmann Schaus – Schatzmeister, Dr. Horst Stoschek – Dresden, Dr. Th. Schikora – Dresden, Dr. D. Chitralla (BdA Leipzig))
Ehrenvorsitzender der VVN-BdA Sachsen Prof. Dr. Hans Lauter, Leipzig
Ehrenvorsitzender der VVN-BdA Sachsen Frido Seydewitz, Dresden
Verein Bunt ist Besser als Braun e.V. aus Meerane (BiBaB aus Meerane)
Günter Weigel und Uwe Adamczyk für den VVN-BdA Stadtverband Zwickau
Julia Bonk, Mitglied des Sächsischen Landtages
Kreisleitung Dresden der MLPD
linksjugend [’solid] Chemnitz
Joschka Waas, Marburg
Norman Beberhold (Aktionsnetzwerk Jena)
Carsten Ungewitter (Dresden)
Andreas Nübel, Berlin
Bonner Jugendbewegung
Christoph Alt, Saarland, Student
Referat Politische Bildung, StuRa TU Dresden
Sandro Witt, Gewerkschaftssekretär DGB Thüringen
Vive le Courage e.V. aus Mügeln
Prof. Dr. Wolfgang Jantzen
Prof. Dr. Uwe Hirschfeld, Evangelische Hochschule Dresden
Anna Weber aus Berlin
Verein zur Förderung von Fraueninitiativen – Frauenzentrum „Regenbogen“ e.V. Döbeln
Diana Golze, MdB DIE LINKE
Kampagne gegen Ausgrenzung von Asylsuchenden
Thomas Engel [Mitglied des Landesvorstandes Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten (VVN/BdA)]
Team des Kinder- u. Jugendzentrum HALLE 5 e. V
Monty Schädel, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), stellv. Landesvorsitzender VVN-BdA M-V
Mobi e.V. Hamburg
Olaf Bachmann, Bayreuth
Redaktionskollektiv NiP Sachsen – Nazis in den Parlamenten
Freibärger
Sächsische Landjugend e.V.
Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Dresden
BIFOR – Bildungs- und Forschungswerk SaarLorLux
Antirassistischer Verein DEMOS aus Kopenhagen, Dänemark
Berliner VVN-BdA e. V.
Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar
Dieter Harsch, Lehrer i. R.
Heike Harsch, Lehrerin i. R.
Humeira Niazi
Engagierte Wissenschaft e.V.
LOTTA – antifaschistische Zeitung aus NRW, RLP und Hessen
Dr. phil. Thomas Weinhart , Diplomsozialpädagoge
Naturfreundejugend Berlin
Bürgerinitiative BUNTES REUDNITZ
Jens Thöricht – Mitglied des Landesvorstandes der DIE LINKEN.Sachsen
Tamara Bunke e.V.
Irmela Mensah-Schramm (Menschenrechtsaktivistin)
Bundesjugendwerk der AWO
Felix Hennig
Duisburger Netzwerk gegen Rechts
Stefan Heerdegen (Thüringen)
Sven-Christian Kindler (MdB Bündnis 90/ DIE GRÜNEN)
Hugo Jensch (Historiker und Autor)
Herbert Lappe (Historiker)
AZ Conni aus Dresden
Rote Hilfe Dresden
Radio T aus Chemnitz
Forschungsstelle Rechtsextremismus/Neonazismus (Düsseldorf)
Bildungskollektiv Biko
Ortsverbände der Gesellschaft für Bürgerrecht und Menschenwürde e.V.(GBM)
Tante Horst, Kneipenkollektiv, Berlin
Internationales Kultur- und Wohnprojekt e.V. aus Greifswald
Uwe Schnabel
Grüne Hochschulgruppe Marburg (GHG)
Prof. Dr. Klaus Riekenbrauk, FH Düsseldorf FB Sozial- und Kulturwissenschaften
Peter Schrott, Stellvertretender Vorsitzender/ ver.di, Bezirk Berlin
Bundeskoordinierungstreffen der Juso-Hochschulgruppen
Studierendenparlament der Universität Potsdam
Melitta und Tilo Kloß (Pirna)
Infoladen Gießen
Autonomes Kulturzentrum AK44 Gießen
gruppe.cartonage Dresden
VVN-BdA Düsseldorf
Jugendhaus Roßwein
Netzwerk Selbsthilfe – der politische Förderfonds, Berlin
Antirassistische Dresdner Faninitiative 1953international
Niels Seidel
Geschäftsführender Landesausschuss der VVN-BdA NRW
coloradio Dresden
Demokratischen Zentrum Ludwigsburg e.V.
Allgemeinen Studierenden-Ausschuss der Philipps-Universität Marburg (AStA Marburg)
Linksjugend [’solid] Chemnitz
Rote Hilfe e.V.
Yves Zirke (Dresden)
Christine Heimes
Awiro e.V. (Alternatives Wohnen in Rostock e.V.)
Gesine Lötzsch (Vorsitzenden der Partei Die Linke)
Bon Courage e.V. Borna
Bürgerbewegung Neue Richtung
Dr. phil. habil. Dieter Kessler
Redaktion ak – analyse & kritik
Vorstand des Republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereins (RAV e.V.)
ver.di Jugend Niedersachsen-Bremen

Wer uns auch unterstützen möchte, kann sich unter akubiz@gmx.de melden


24 Antworten auf „Unterstützung“


  1. 1 haskala 10. November 2010 um 11:41 Uhr

    Wo kann man denn wie seine Unterstützung für euch erklären?

    Grüße aus dem haskala

    mod-edit: einfach an akubiz@gmx.de schreiben oder hier einen Kommentar hinterlassen, mit dem Wunsch, in die Unterstützerliste aufgenommen zu werden!

  2. 2 Alexander Schmidt 10. November 2010 um 13:04 Uhr

    Ihr seid ein Paradebeispiel für Aufrichtigkeit! Wären nur alle gut gemeinten Initiativen so unkorrumpierbar…

  3. 3 David Schweiger 10. November 2010 um 14:08 Uhr

    Gratulation! Ich denke mal, das war keine leichte Entscheidung. Umso begeisterter bin ich, dass ich das wirklich durchgezogen habt. Respekt und Danke dafür.
    Wie kann man euch denn noch unterstützen?

  4. 4 Torsten Philipp 10. November 2010 um 15:25 Uhr

    Respekt!

  5. 5 Peter 10. November 2010 um 16:34 Uhr

    Top! Das nenn‘ ich mal konsequentes Handeln.

    Ich wünsche euch, dass ihr mit dieser Aktion mindestens soviel Unterstützung (auch fianzielle) bekommt, als hättet ihr einfach stillschweigend den Preis angenommen.

  6. 6 Robert 10. November 2010 um 18:37 Uhr

    Ich kann meinen Vorredner_innen nur zustimmen.

    Einfach eine super Entscheidung!!!

    Solidarische Grüße

  7. 7 Max 10. November 2010 um 19:24 Uhr

    Aus der Stellungnahme der Amadeu Antonio Stiftung:
    „Die Reaktion des AKuBiZ zeigt, dass wir genau den richtigen Preisträger ausgewählt haben.“

    http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/wirbel-um-verleihung-des-saechsischen-foerderpreis/

  8. 8 Andrea Ebert 10. November 2010 um 21:26 Uhr

    Tiefe Hochachtung,
    Ihr seid der Beweis dafür, das man nicht alles und jeden kaufen kann. Auf der Dresdner Montagsdemo werde ich eure Erklärung verlesen und ich bin sicher, Ihr habt alle Sympathien. Nicht zuletzt weil wir wissen, das Ihr das Geld hättet gut gebrauchen können.
    Andrea 4fache Oma

  9. 9 Kirsten 10. November 2010 um 22:37 Uhr

    Hut ab! Das nenne ich couragiertes Handeln. Ihr habt das gemacht, worüber viele bisher nur geredet haben.
    Ich hoffe, dass eure „Annahmeverweigerung“ zu einer breiten Diskussion führt und das fragwürdige „Gesinnungsprüfungen“ abgeschafft werden.
    Ich unterstütze euer Handeln und danke euch für den bewiesenen Mut.

  10. 10 Eva-Maria Stange 11. November 2010 um 7:24 Uhr

    Die Annahmeverweigerung hat meinen vollen Respekt. Das Vorgehen der Staatsregierung gegen die für ihre Leistungen im Kampf um mehr Demokratie in unserem Land ausgewählten ist vollkommen inakzeptabel und zeugt von einem tiefen Misstrauen. Noch schlimmer ist, dass offenbar die Nazis im Landtag sich durchgesetzt haben mit ihren penetranten Anfragen zur Unterstützung antirassistischer Organisationen und Vereine in Sachsen. Nun wäre es an den vier Stiftungen Courage zu zeigen und sich von der Gnade der Staatsregierung bei der Auswahl und Vergabe der Preise zu befreien. Mit dem Demokratieverstädnis des MP Tillich wird sich kein Preis gewinnen lassen.

  11. 11 Wolfhard Pröhl 11. November 2010 um 8:11 Uhr

    Liebe Leute,

    auch ich halte dies für einen unglaublichen Vorgang seitens der Preisverleiher und eine Anmaßung von ihnen, diese Forderung ‚im Namen der Demokratie‘ zu stellen.

    Demokratie ist ein Medium, welches sich durch Gebrauch eben nicht abnutzt, sondern verstärkt. Während dessen schließen sich Demokratie und eine vermeintliche ‚Definitionshoheit‘ durch staatliche Organe, Institutionen oder Parteien gegenseitig aus.
    Vielmehr muß Demokratie IMMER nicht nur gegen sog. ‚Demokratieverächter‘, sondern stets auch gegen die Allmachtsphantasien des Staates und seiner Apparate verteidigt werden. Genau das beschriebene Vorgehen der Preisverleiher halte ich für verfassungsfeindlich.
    ‚Was Demokratie ist, bestimme ich…‘ hat eine ungute deutsche Tradition.

    Insbesondere bringen Geheimdienste die Verfassung stärker in Gefahr, als dass sie diese schützen. Als Mitglied des damaligen ‚Bürgerkomitees Bautzner Strasse‘ zur Auflösung der Staatssicherheit habe ich festgestellt, dass Geheimdienste immer Repressionsorgane und nie aufklärerisch tätig sind. In erschreckendem Maße sind sie per sé mißtrauisch bis zur Paranoia – es ist eben ihre Aufgabe, ‚mögliche Gefahren‘ zu erkennen. Dazu kommen noch Erfolgsdruck zur Begründung der eigenen Existenzberechtigung und der fehlende Zwang, eigenes Handel offen zu legen – sonst wären es ja keine Geheimdienste.

    Der beste Schutz der Verfassung ist eine aufgeklärte Öffentlichkeit.

  12. 12 Katja 11. November 2010 um 14:22 Uhr

    das nenn ich konsequent *thumps up*

  13. 13 paul 11. November 2010 um 16:41 Uhr

    Ich freue mich sehr über eure Aufrichtigkeit. Ich denke, dass wird sich auch in vielfältiger Hinsicht für euch bezahlt machen.

  14. 14 torsten 11. November 2010 um 19:39 Uhr

    Die Spendenaktion der Grünen fibd ich ne Klasse Idee. Nur: warum geht die Spendenaktion nicht direkt vom AKuBiZ aus und das Geld nicht direkt auf das AKuBiZ-Konto?
    Da würde ich mich nämlich noch viel lieber und mit mehr Geld an der Aktion beteiligen.

    mod-edit: Wir haben da volles Vetrauen in B´90/ Die Grünen und finden es super, dass sie uns unterstützen!

  15. 15 Karl 11. November 2010 um 21:33 Uhr

    ich laß mich liebstens „verhauen“ für etwas, was ich tat; jedoch ned für etwas, welches ich hätte tun können, aber ned tat.

    „…einfach … hier einen Kommentar hinterlassen, mit dem Wunsch, in die Unterstützerliste aufgenommen zu werden!“ – habe ich somit getan.

  16. 16 Bernd Spolwig 11. November 2010 um 21:59 Uhr

    Einfach neur genial, liebe AKuBiZ-Leute. Und da ich nicht viel von Reden halte, überweise ich auf das Konto von Miro Jennerjahn eine wenig Geld – aber erst nächsten Monat, da die ARGE mir mein Hartz-Geld gekürzt hat. kommt aber bestimmt.

  17. 17 tommy berger 12. November 2010 um 8:08 Uhr

    korrekte entscheidung! danke!

  18. 18 Axel Steier 12. November 2010 um 10:15 Uhr

    Hallo, ich unterstütze die Erklärung & ich hoffe viele werden noch folgen! Beste Grüße, Axel

  19. 19 Nachdenklicher 12. November 2010 um 10:48 Uhr

    Hallo AKuBiZ,

    diese Entscheidung verwirrt mich. Wenn Sie ohnehin Ihre Partner ohnehin danach auswählen, „ob sie demokratische Werte teilen, sich gegen Diskriminierung und für gesellschaftliche Teilhabe einsetzen“ [1], dann hätten Sie diese Erklärung doch problemlos unterzeichnen können.

    Andererseits gibt mir die aufgeführte Liste von Unterstützern zu denken. Immerhin sind da ausgesprochen viele Unterstützer dabei, die sich zu Organisationen mit bekannt extremistischen Tendenzen bekennen. Zweifel, ob diese Leute wirklich alle auf der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der BRD fußen, sind da doch wohl durchaus nicht unangebracht.

    Insofern kann ich die Entscheidung und die Gründe, die dazu geführt haben, nicht nachvollziehen. Und das Signal, das Sie damit abgeben, ist leider fatal. Auf einen Außenstehenden wird Ihre Entscheidung nämlich so wirken, als wollten Sie es sich nicht nehmen lassen, mit Extremisten zusammenzuarbeiten. Ob das Ihrer Arbeit und Ihren Zielen nicht mittel- und langfristig sogar stärker schadet als ein Bekenntnis zur FDGO, wird die Zukunft zeigen müssen.

    Trotz allem möchte ich Ihnen für Ihre Arbeit danken und wünsche Ihnen weiterhin viel Glück und Erfolg dabei!

    MfG,
    NachdenklichEr

    [1] Quelle: http://kulturhaus-pirna.de/akubiz/modules/news/article.php?storyid=382

    mod-edit: Bitte lese dir unsere Erklärung und die Hintergrundinformationen genauer durch, dort ist die Kritik an der Klausel deutlich formuliert.

  20. 20 Diana Golze 12. November 2010 um 21:47 Uhr

    Hallo!
    Ich habe im Familienausschuss gegen diese „Extremismuserklärung“ argumentiert, aber der anwesende Staatssekretär Dr. Kues konnte und wollte sich dem nicht anschließen. Ich finde es ein Unding, so eine Erklärung zu verlangen. Als Quelle, die herangezogen werden soll, dann auf die Berichte des Verfassungsschutzes zu verweisen, ist dann die Krone des Ganzen. Als Mitglied der Partei DIE LINKE, die im Bund und in einigen Ländern nach wie vor unter dessen Beobachtung steht, habe ich dann zu befürchten, dass kein Bündnis mehr Fördermittel bekommt, wenn wir Mitglied sind. Es wird gerade im Osten schwierig sein, lokale Bündnisse gegen Rechtsextremismus zu finden, in denen DIE LINKE nicht mit am Tisch sitzt. Aber der Kampf gegen Extremismus ist eben ein Hauptbetätigungsfeld der neuen Ministerin Dr. Schröder. Dass sie mit ihrem Vorgehen Vertrauensverhältnisse zerstört, Unfrieden stiftet und Verunsicherung schafft, scheint ihr entweder egal zu sein oder sie legt es bewusst darauf an. Werden weniger Anträge gestellt oder wegen fehlender Extremismuserklärung nicht bewilligt, bleibt mehr Geld für den Kampf gegen Linke und Islamisten.
    Lange Rede, kurzer Sinn, ich würde mich freuen, wenn ihr mich auf eure Unterstützerliste nehmen würdet.
    Diana Golze
    Mitglied des Bundestages
    DIE LINKE

  21. 21 Mathias Schreiter 13. November 2010 um 21:39 Uhr

    Hallo Mitmenschen von AKuBiZ!
    Ich hatte zwar bereits vor ein paar Tagen meine Bewunderung per Mail zum Ausdruck gebracht, doch ich möchte mich hier gern auch per Kommentar wiederholen: Respekt & Anerkennung!

    Es ist sehr wichtig, dass es Menschen wie Euch gibt, die sich gegen die Politik des Rundumschlages und gegen die Gleichsetzung (siehe Extremismustheorien a la E. Jesse) zur Wehr setzen.
    Wohin das führt, dürfen zum Beispiel die Menschen in Limbach-Oberfrohna erleben!
    Es kann ebenfalls nicht sein, dass das Image einer Stadt wichtiger ist, als offen und ehrlich anzuerkennen, dass es in der Region massive Probleme mit Neonazis gibt. Solange sich ein Oberbürgermeister mehr um Imagefragen bemüht, als Position zu beziehen, wird sich nichts ändern!

    Beste Grüße & weiterhin viel Erfolg

    Mathias
    -------
    Dipl.-Soz.-Pädagoge

  22. 22 Christine Heimes 26. November 2010 um 8:57 Uhr

    Mit Freuden Unterstützerin!!!

  23. 23 torsten 09. Dezember 2010 um 17:21 Uhr

    Was ist eigentlich aus der Spendenaktion für Euch von Bündnis 90/Die Grünen geworden?

  24. 24 Partizan Dresden 2002 e.V. 13. März 2011 um 0:36 Uhr

    Solidarität!

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