Unterstützung

Online-Petition

Wer sich gegen Rechtsextremismus engagiert, macht sich verdächtig! Aufruf gegen Generalverdacht und Bekenntniszwang

Die Petition richtet sich gegen die „Antiextremismusklausel“, die im Zusammenhang mit dem Sächsischen Förderpreises für Demokratie von den Nominierten abzugeben war und die ähnlichlautend auch bei Inanspruchnahme entsprechender Bundesprogramme abzugeben sein wird.

Unterstützung

Wir verstehen die Entscheidung des AKuBiZ e.V. und zeigen uns mit ihr solidarisch:

Kulturbüro Sachsen e.V.
RAA Opferberatung Sachsen e.V.
Monika Lazar (MdB Bündnis 90/ Die Grünen)
Miro Jennerjahn (MdL Bündnis 90/ Die Grüne)
Initiative gegen jeden Extremismusbegriff/ Inex
Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag
apabiz e.V. (antifaschistisches pressearchiv und bildungszentrum berlin e.V.)
RM 16 Dresden
Jean Peters aus Berlin
Friedrich Burschel (Rosa-Luxemburg-Stiftung)
Bündnis »Nazifrei! – Dresden stellt sich quer«
Peter Conrady-Fachjournalist
Mirko Fischer, Leipzig
agentur für soziale perspektiven e.v.
Jugendverein „Roter Baum“ e.V. / Demokratieprojekt
Andreas Winter, Berlin
Prof. Dr. Frank Nonnenmacher – Johann Wolfgang Goethe – Universität
Jule Nagel, Mitglied des Landesvorstandes DIE LINKE Sachsen, linXXnet Leipzig
Daniela Kolbe, Leipziger Bundestagsabgeordnete für die SPD
Istoreco Reggio Emilia (Institut für die Geschichte des antifaschistischen Widerstands)
Roter Stern Leipzig ´99 e.V.
ReachOut-Opferberatung und Bildung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus
Peter Strutynski, Kassel, Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag
Hans-Jürgen Muskulus – Vorsitzender des Stadtverbands DIE LINKE. Dresden
Sebastian Wormsbächer, DIE LINKE Sachsen-Anhalt
Marco Böhme, Mitglied im Beauftragtenrat der linksjugend [’solid] Sachsen
autor_innenkollektiv de[x]oppression
Redaktionskollektiv von chronik.LE
Stefan Schönfelder – Geschäftsführer von Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V. und ehemaliges Mitglied des Beirates des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen“
René Hahn – Zwickauer Stadtrat für DIE LINKE
Benjamin Göhler, Vorsitzender Jusos Kreisverband Leipzig
Roter Baum e.V. Ortsgruppe Zwickau
Mirko Altmann – Vorsitzender SPD-Fraktion im Stadtrat der Stadt Böhlen, stellv. Vorsitzender des SPD-Ortsverein Böhlen/Zwenkau/Rötha, Mitglied im Kreisbehindertenbeirat des Landkreis Leipzig
Jan Schwab, Student an der JWG-Universität Frankfurt
Lucha Amada (Musikkollektiv)
Marko Forberger, Koordinator der Landesgruppe Sachsen, DIE LINKE im Bundestag, linXXnet Leipzig
DKP – Gruppe Dresden
Andreas Bernatschek – Mitglied in 3 Vereinen in Leipzig
Sarah Buddeberg – Mitglied des Landesvorstands DIE LINKE Sachsen
Georg Hewald – Sachkundiger Bürger im Kreistag Oberberg, Mitglied des Sprecherrats der Lag „weg mit HartzIV“ NRW, DIE LINKE
Andreas Wiese – Mitglied der Linksjugend [’solid] Dresden
Torsten Philipp aus Dresden
Magazin Der Rechte Rand – www.der-rechte-rand.de
Treibhaus e.V. Döbeln
ARID (Anti-rassistische-Initiative-Döbeln)
Projektschmiede gemeinnützige GmbH
Nadja Guld – Mitglied des Koordinierungsrat der Linksjugend Sachsen
Andrea Pabst aus Hamburg
Michael Leutert – MdB DIE LINKE, Sprecher der Landesgruppe Sachsen
Mandy Göhler, Hamburg
Günther Hoffmann – ID NENA.MV (Informationsdienst Neonazis in Mecklenburg-Vorpommern)
Richard Gauch
Gruppe „Gedenkmarsch“ – Leipzig
René Strowick – Mitglied des Landesrates DIE LINKE. Sachsen
Initiative „Geschichte vermitteln“ aus Leipzig
Daniel Kumitz, AK Etheorie Berlin
Anne Dölemeyer (Forum kritische Rechtsextremismusforschung), Leipzig
Jugendinitiative „Bass gegen Hass“
Wolfhard Pröhl
Manu Schon – Antifa-Sprecherin Landesvorstand DIE LINKE.Hessen
Martin Liebegut – Student Politikwissenschaften/Geschichte FU Berlin, GEW
Medinetz Dresden e.V.
Hilmar Stolpe
Kulturverein Brücke 7 e.V.
Grüne Jugend Celle
Anna Conrads (Innen- und rechtspolitische Sprecherin Fraktion Die Linke im Landtag von NRW)
Markus Bernhardt (Journalist, Tageszeitung junge Welt)
Hamburger Bündnis gegen Rechts
Petra Pau, MdB DIE LINKE
Karin Luttmann
Courage – Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e.V. (Netzwerk für Demokratie und Courage in Sachsen)
Sozialen und Politischen Bildungsvereinigung Limbach-Oberfrohna e.V.
Dr. Cornelia Ernst, Mitglied des Europäischen Parlamentes
Erik Hildebrandt
Günter Blocks – Landesgeschäftsführer DIE LINKE. NRW
SJ – Die Falken LV Berlin
Jan Kunze, Hamburg
Antifaschistisches Infobüro Rhein-Main
Antidiskriminierungsbüro Sachsen
Ralf Hoffrogge, Historiker, Berlin
Initiative Recherche
Katharina König, Mitglied des Thüringer Landtages, Sprecherin für Jugendpolitik und Antifa, DIE LINKE
Benjamin Kümmig, Vorsitzender der Jusos Dresden
INPUT, Tübingen
Petra Florian, Dresden
Judith A. Rädlein, Buvo SJD- Die Falken
DGB Jugend Sachsen
Enrico Stange – MdL, Fraktion DIE LINKE
Cineart e.V. – Filmgruppe Cinemabstruso Leipzig
Sabine Pester, Stadträtin; Fraktion DIE LINKE Chemnitz
Uta Wagenmann, Gen-ethisches Netzwerk e.V.
Tino Vogel – Reggae Sound Artist
HATiKVA e. V.
Bündnis für ein buntes Döbeln
Fabian Blunck, jugendpolitischer Sprecher Die Linke.Sachsen
Pia-Beate Zimmermann, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Niedersächsischen Landtag
Sebastian Vaupel
DIE LINKE.SDS Hochschulgruppe Dresden
Stiftung Nord-Süd-Brücken
Klaus Wallmann jun.
Attac Ortsgruppe Remscheid (Partnerstadt Pirna)
Jusos Sachsen
Ralf Kürbis, Dresden
„Bündnis gegen Rechts“ Königs Wusterhausen
Hartmut Barth-Engebart, Schriftsteller, Musikpädagoge, Musiker, Grafiker, Kabarettist, Historiker , Gründau/Hanau
Kreisverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge von Bündnis 90/Die Grünen
a.l.i.a.s. Dresden
„Grüne Toleranz“ Döbeln
Jürgen Kunze, Deutsch-Afrikanische Gesellschaft (DAFRIG)
Pia Garske, Politikwissenschaftlerin, Berlin
Karl Marder – DIE LINKE Nürnberg
Christian Kleindienst Leipzig
Forum für kritische Rechtsextremismusforschung Leipzig
Netzwerk „Tolerantes Sachsen“
Frank Tempel (MdB, Mitglied des Innenausschuss im Deutschen Bundestags)
Benjamin Krüger (Gründungsmitglied des BAK Shalom)
Daniel Claus – Öffentlichkeitsreferent Grüne Jugend Thüringen
Ingo Stange – Wurzen
linksjugend [’solid] Dresden
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Bundesvereinigung
Axel Steier
DIE LINKE. Sächsische Schweiz – Osterzgebirge
linksjugend [´solid] Sächsische Schweiz/ Osterzgebirge
Jens Passlack
Alexander Voigt, Sozialpädagoge Leipzig, ex. politische Jugendarbeit beim Treibhaus e.V. Döbeln
Helmut Schmitz
CAFE TAKTLOS Glauchau
KULTURKNALL e.V. aus Glauchau
Alternatives Jugendzentrum e.V. Chemnitz
Ullrich Gintzel – Professor für Soziale Arbeit an der Ev. Hochschule Dresden
Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. – Wurzen
Julika Bürgin (Maintal)
Klaus Farin – Archiv der Jugendkulturen e.V.
antirassistischen aktion köln
jungdemokrat_innen/junge linke brandenburg
Falk Neubert – MdL DIE LINKE Sachsen und ehemaliges Mitglied des Beirates des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen“
TheaterDialog (Katrin Wolf & Till Baumann, Halle/Berlin)
Landesvorstand der VVN-BdA Sachsen (Landessprecher: Uwe Adamczyk – Zwickau (Jugendarbeit), Regina Elsner – Hoyerswerda (Erste Sprecherin), Peter Giersich – Auerbach (Öffentlichkeitsarbeit), Karin Jeschke – Dresden (Geschichte und Gedenkstättenarbeit), Holm Theinert – Dresden (Bündnis- und Projektarbeit) weitere Mitglieder des Landesvorstandes: Regina Schulz – Kamenz, Enrico Hilbert – Chemnitz, Wolfgang Engel – Chemnitz, Dr. Herrmann Schaus – Schatzmeister, Dr. Horst Stoschek – Dresden, Dr. Th. Schikora – Dresden, Dr. D. Chitralla (BdA Leipzig))
Ehrenvorsitzender der VVN-BdA Sachsen Prof. Dr. Hans Lauter, Leipzig
Ehrenvorsitzender der VVN-BdA Sachsen Frido Seydewitz, Dresden
Verein Bunt ist Besser als Braun e.V. aus Meerane (BiBaB aus Meerane)
Günter Weigel und Uwe Adamczyk für den VVN-BdA Stadtverband Zwickau
Julia Bonk, Mitglied des Sächsischen Landtages
Kreisleitung Dresden der MLPD
linksjugend [’solid] Chemnitz
Joschka Waas, Marburg
Norman Beberhold (Aktionsnetzwerk Jena)
Carsten Ungewitter (Dresden)
Andreas Nübel, Berlin
Bonner Jugendbewegung
Christoph Alt, Saarland, Student
Referat Politische Bildung, StuRa TU Dresden
Sandro Witt, Gewerkschaftssekretär DGB Thüringen
Vive le Courage e.V. aus Mügeln
Prof. Dr. Wolfgang Jantzen
Prof. Dr. Uwe Hirschfeld, Evangelische Hochschule Dresden
Anna Weber aus Berlin
Verein zur Förderung von Fraueninitiativen – Frauenzentrum „Regenbogen“ e.V. Döbeln
Diana Golze, MdB DIE LINKE
Kampagne gegen Ausgrenzung von Asylsuchenden
Thomas Engel [Mitglied des Landesvorstandes Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten (VVN/BdA)]
Team des Kinder- u. Jugendzentrum HALLE 5 e. V
Monty Schädel, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), stellv. Landesvorsitzender VVN-BdA M-V
Mobi e.V. Hamburg
Olaf Bachmann, Bayreuth
Redaktionskollektiv NiP Sachsen – Nazis in den Parlamenten
Freibärger
Sächsische Landjugend e.V.
Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Dresden
BIFOR – Bildungs- und Forschungswerk SaarLorLux
Antirassistischer Verein DEMOS aus Kopenhagen, Dänemark
Berliner VVN-BdA e. V.
Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar
Dieter Harsch, Lehrer i. R.
Heike Harsch, Lehrerin i. R.
Humeira Niazi
Engagierte Wissenschaft e.V.
LOTTA – antifaschistische Zeitung aus NRW, RLP und Hessen
Dr. phil. Thomas Weinhart , Diplomsozialpädagoge
Naturfreundejugend Berlin
Bürgerinitiative BUNTES REUDNITZ
Jens Thöricht – Mitglied des Landesvorstandes der DIE LINKEN.Sachsen
Tamara Bunke e.V.
Irmela Mensah-Schramm (Menschenrechtsaktivistin)
Bundesjugendwerk der AWO
Felix Hennig
Duisburger Netzwerk gegen Rechts
Stefan Heerdegen (Thüringen)
Sven-Christian Kindler (MdB Bündnis 90/ DIE GRÜNEN)
Hugo Jensch (Historiker und Autor)
Herbert Lappe (Historiker)
AZ Conni aus Dresden
Rote Hilfe Dresden
Radio T aus Chemnitz
Forschungsstelle Rechtsextremismus/Neonazismus (Düsseldorf)
Bildungskollektiv Biko
Ortsverbände der Gesellschaft für Bürgerrecht und Menschenwürde e.V.(GBM)
Tante Horst, Kneipenkollektiv, Berlin
Internationales Kultur- und Wohnprojekt e.V. aus Greifswald
Uwe Schnabel
Grüne Hochschulgruppe Marburg (GHG)
Prof. Dr. Klaus Riekenbrauk, FH Düsseldorf FB Sozial- und Kulturwissenschaften
Peter Schrott, Stellvertretender Vorsitzender/ ver.di, Bezirk Berlin
Bundeskoordinierungstreffen der Juso-Hochschulgruppen
Studierendenparlament der Universität Potsdam
Melitta und Tilo Kloß (Pirna)
Infoladen Gießen
Autonomes Kulturzentrum AK44 Gießen
gruppe.cartonage Dresden
VVN-BdA Düsseldorf
Jugendhaus Roßwein
Netzwerk Selbsthilfe – der politische Förderfonds, Berlin
Antirassistische Dresdner Faninitiative 1953international
Niels Seidel
Geschäftsführender Landesausschuss der VVN-BdA NRW
coloradio Dresden
Demokratischen Zentrum Ludwigsburg e.V.
Allgemeinen Studierenden-Ausschuss der Philipps-Universität Marburg (AStA Marburg)
Linksjugend [’solid] Chemnitz
Rote Hilfe e.V.
Yves Zirke (Dresden)
Christine Heimes
Awiro e.V. (Alternatives Wohnen in Rostock e.V.)
Gesine Lötzsch (Vorsitzenden der Partei Die Linke)
Bon Courage e.V. Borna
Bürgerbewegung Neue Richtung
Dr. phil. habil. Dieter Kessler
Redaktion ak – analyse & kritik
Vorstand des Republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereins (RAV e.V.)
ver.di Jugend Niedersachsen-Bremen

Wer uns auch unterstützen möchte, kann sich unter akubiz@gmx.de melden

PM SJD – Die Falken, LV Berlin

Money makes the AKUBIZ go round
Solidarität mit Pirnaer Kulturverein!

Die Berliner Falken schicken solidarische Grüße an die AktivistInnen aus Pirna und unterstützen Spendenaktion mit 250 Euro.
Vor einigen Tagen lehnte der Pirnaer Kulturverein AKUBIZ e.V. die Entgegennahme des sächsischen Demokratiepreises, dotiert mit 10.000 € ab.
Ihre Begründung dafür war, dass sie nicht bereit sind, die geforderte „antiextremistische Grundsatzerklärung“ zu unterzeichnen und ihre Kooperationspartner durch den Verfassungsschutzes auszuleuchten zu lassen.
Die Berliner Falken haben das mutige und entschlossene Vorgehen auf ihrer Landeskonferenz am Sonntag gewürdigt und in einem Antrag einstimmig beschlossen, sich mit einer Spende in Höhe von 250 € an dem durch den Verzicht entstandenen Schaden zu beteiligen.
„Engagement gegen Neonazis, Rassismus und Antisemitismus ist und bleibt gesellschaftlich notwenig – heute vielleicht wieder mehr denn je“, erläutert die Vorsitzende der Berliner Falken, Josephin Tischner. „Durch das Vorgehen der Familienministerin Schröder und den durch sie angestoßenen Diskurs zu Extremismus wird die demokratische Arbeit vieler Vereine, Organisationen und Einzelpersonen geradezu torpediert und kriminalisiert“, so die Landesvorsitzende weiter. Die Berliner Falken sprechen dem AKUBIZ e.V. ihre Solidarität aus und hoffen, dass sie durch viele Spenden ihre notwendige Projektarbeit in der Region weiter fortsetzen können. Eintreten gegen rechte Strukturen ist und bleibt allen gesellschaftlichen Ebenen notwendig und darf nicht kriminalisiert werden. Die Falken setzen sich seit ihrem Bestehen gegen faschistische Bestrebungen aktiv ein, im Nationalsozialismus wurden sie als Organisation verboten und ihre Mitglieder verfolgt. Die Bekämpfung von Neofaschismus ist auch heute noch eines der wichtigsten Elemente unserer Arbeit mit dem Ziel einer freien und gerechten Gesellschaft.

Mehr Informationen erhalten Sie im Landesbüro der
Berliner Falken: 030 / 280 51 27.
www.falken-berlin.de

Die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen. Mit den Falken
können Kinder und Jugendliche Mitbestimmung und Selbstorganisation erleben, ins Zeltlager fahren, politisch aktiv werden oder sich als Freiwillige in der Gruppenarbeit engagieren. Die Falken sind in allen Bundesländern aktiv und Träger von Jugendzentren, Bildungs- und Freizeithäusern und Zeltplätzen. Seit 100 Jahren setzen sich die Falken für die Interessen von Kindern und Jugendlichen ein. Die Falken sind anerkannter und gemeinnütziger Träger der Jugendhilfe und Mitglied im Landesjugendring Berlin e.V.

Berlin, 15. November 2010

Digitale Daten unter
www.falken-berlin.de

PM Henning Homann

Henning Homann, Sprecher für demokratische Kultur und bürgerschaftliches Engagement der SPD- Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt anlässlich der aktuellen Debatte um die Ablehnung des Sächsischen Demokratiepreises durch eine Initiative aus Pirna:

„Demokratisches Engagement basiert auf Vertrauen. Die Extremismusklausel der Staatsregierung ist jedoch ein Dokument des Misstrauens. Was dahinter steckt bringt der Landtagsabgeordnete Volker Bandmann (CDU) auf den Punkt. Die CDU will das demokratische Engagement der vielfältigen Initiativen gegen Rechtsextremismus nicht. Deshalb werden sie jetzt kriminalisiert. Anders sind Bandmanns Äußerungen in der DNN über angebliche „kriminelle Gruppen“ nicht zu verstehen“, so Homann.

Auch die Kritik des Staatssekretärs der Sächsischen Staatskanzlei und Regierungssprecher, Johann- Adolf Cohausz, an der Jury zeuge von einem mangelndem Verständnis von demokratischem Pluralismus. „Die Landesregierung maßt sich an, besser als die Jury entscheiden zu können, wer in Sachsen wertvolles Engagement für die Demokratie leistet. Dabei sollen wohl unliebsame Initiativen außen vor bleiben, indem sie unter Extremismusverdacht gestellt werden“, weißt Homann die Kritik zurück.

Gleichzeitig verweist Homann auf die Folgen einer solchen „Extremismusklausel“. „Wer entscheidet denn darüber wer extrem ist? Sollen in Zukunft alle Mitarbeiter der Initiativen überwacht werden? Sollen allen Ernstes unabhängige zivilgesellschaftliche Initiativen in einer Art Regelabfrage ihre Kooperationspartner an den Verfassungsschutz melden und überprüfen lassen?“. Klar sei auch, dass es sich um ein bundesweites Problem in Folge der schwarz- gelben Regierungsübernahme handelt. So entspricht die kritisierte „Extremismusklausel“ fast vollständig einem Entwurf von Bundesfamilienministerin Schröder, die eine Überprüfung aller vom Bund geförderten Vereine, Projekte und Initiativen mit dieser Klausel plant. Die CDU verfahre offensichtlich nach dem Motto „Ist der Ruf erst ruiniert, streicht es sich ganz ungeniert.“

„Die vielfältigen Projekte zur Demokratieförderung in Sachsen leisten seit Jahren gute und verlässliche Arbeit. Ihr Engagement für Menschenrechte und demokratische Grundwerte steht außer Frage. Dies muss auch in Zukunft ohne Pauschalverdächtigungen und Extremismusvorwürfe möglich sein. Die Staatsregierung soll konkrete Vorwürfe auf den Tisch legen, statt mit diffusen Verdächtigungen zu hantieren. Landes- und Bundesregierung müssen auf die absurde Klausel verzichten“, stellt Homann abschließend klar.

Der Landtagsabgeordnete Henning Homann kündigte gleichzeitig an, sich in einem Brief an die Jury des Preises wenden zu wollen.
(10.11.2010)

Ausschnitt aus der Rede von Gesine Schwan bei der Verleihung des Sächsischen Demokratiepreises 2010

Solierklärung VVN-BdA Bundesvereinigung

VVN-BdA erklärt sich solidarisch mit AkuBiZ

„Die Bundesvereinigung der VVN-BdA erklärt sich solidarisch mit dem AkuBiZ aus Pirna.
Die dem Konflikt zugrunde liegende „Extremismustheorie“ ist unwissenschaftlich und behauptet ein allgemeines Phänomen zu bekämpfen das es in Realität gar nicht gibt. Was es hingegen gibt sind – insbesondere in Sachsen – gewalttätige und parteiförmig organisierte Neofaschisten. Gegen diese hat sich das AkuBiZ stark engagiert, auch unter schwierigen Umständen.
Es verdient dafür jede Unterstützung.
Es ist beschämend für die Landesregierung, dass gerade in einem Bundesland, in dem die Probleme mit Neofaschisten so offensichtlich sind, Scheingefechte dieser Art angezettelt und de facto demokratisches Engagement diskriminiert werden.“