Erklärung des AKuBiZ e.V. http://ablehnung.blogsport.de Gegen Generalverdacht und Bekenntniszwang! Tue, 29 Nov 2011 13:34:30 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Bon Courage e.V. lehnt Fördergelder aufgrund der Demokratieerklärung ab http://ablehnung.blogsport.de/2011/11/29/bon-courage-e-v-lehnt-foerdergelder-aufgrund-der-demokratieerklaerung-ab/ http://ablehnung.blogsport.de/2011/11/29/bon-courage-e-v-lehnt-foerdergelder-aufgrund-der-demokratieerklaerung-ab/#comments Tue, 29 Nov 2011 13:34:30 +0000 Administrator Allgemein http://ablehnung.blogsport.de/2011/11/29/bon-courage-e-v-lehnt-foerdergelder-aufgrund-der-demokratieerklaerung-ab/ Bornaer Verein verzichtet auf bewilligte Fördergelder in Höhe von 4.400 Euro aufgrund der sogenannten Demokratieerklärung

Der Verein Bon Courage e.V. lehnt bewilligte Fördergelder des sächsischen Demokratie-Förderprogramms „Weltoffenes Sachsen“ ab, da diese mit dem Unterschreiben der sogenannten Demokratieerklärung verbunden sind. Die am 4. Juli bewilligten Gelder in Höhe von 4.400 Euro sollten ursprünglich für bildungspolitische Projekte verwendet werden.

Der Verein verweigert es jedoch aus mehreren Gründen eine Erklärung zu unterzeichnen, die ihn auffordert, seine Kooperationspartner vom Verfassungsschutz prüfen zu lassen und sich zu einem Bekenntnis zwingen zu lassen. Einerseits hält der Verein staatliche Behörden nicht für die geeignete Instanz zu entscheiden, welche Kooperationen „extremistische Bestrebungen“ unterstützen. Diese Haltung wird durch die aktuellen Erkenntnisse im Zusammenhang mit dem sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrund“ zwar bestärkt, leitet sich allerdings auch aus früheren Geschehnissen ab. Andererseits lehnt der Verein die der Demokratieerklärung zugrunde liegende Extremismustheorie ab. Diese Theorie wurde seit ihrem Aufkommen mehrfach empirisch widerlegt und erklärt die Phänomene nicht, über die sie spricht. „Die Definition des Begriffes ‘politischer Extremismus’ ist unhaltbar.“, so der Verein. „’Extremistisch’ ist am Ende immer das, was sich zu weit von der angeblich demokratischen Mitte entfernt. Diese Bewertung ist dadurch willkürlich und abhängig vom jeweiligen Selbstverständnis der Bewertenden. Dabei obliegt es letztendlich dem Verfassungsschutz zu benennen, was angeblich extremistisch ist und diese Behörde ist zwangsläufig äußerst parteiisch.“

Bon Courage e.V. empfindet es als Frechheit, zivilgesellschaftliches Engagement unter Generalverdacht zu stellen und somit wertvolle Projektarbeit zu blockieren und einzuschüchtern. Vielmehr sollte es darum gehen, gemeinsam auf einer vertrauensvollen Basis zu agieren, um ein respektvolles Miteinander zu erreichen. Die Verschiedenheit der Weltanschauungen und die Akzeptanz derer ist dabei eine grundlegende Voraussetzung der Demokratie. Das Bekenntnis zu einer Grundordnung, die eigentlich immer Gegenstand der Diskussion sein sollte, verneint eben diese grundlegende Diskussion als Hauptmerkmal der demokratischen Gesellschaft.
Desweiteren stellte erst jüngst der juristische Dienst des Sächsischen Landtages fest, dass eine ‘richtige’ Gesinnung nie überprüfbar ist, sondern letztlich immer nur an den Handlungen gemessen werden kann. Außerdem wird in eben jenem Rechtsgutachten auch darauf hingewiesen, dass das Bekenntnis gegen die negative Meinungsfreiheit verstößt, welche dem Einzelnen das Recht einräumt, sich eben zu einem Sachverhalt nicht äußern zu müssen.

Aus diesen Gründen verweigert Bon Courage e.V. die Unterzeichnung einer solchen Klausel und fordert gleichzeitig die Abschaffung eben dieser Klausel, deren Einführung keinen erkennbaren Vorteil birgt.

http://www.boncourage.de/

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Landesjugendpfarramt streicht Projektstelle „Demokratie lernen – Aufklärung gegen rechte Strategien“ http://ablehnung.blogsport.de/2011/11/29/landesjugendpfarramt-streicht-projektstelle-demokratie-lernen-aufklaerung-gegen-rechte-strategien/ http://ablehnung.blogsport.de/2011/11/29/landesjugendpfarramt-streicht-projektstelle-demokratie-lernen-aufklaerung-gegen-rechte-strategien/#comments Tue, 29 Nov 2011 13:33:23 +0000 Administrator Allgemein http://ablehnung.blogsport.de/2011/11/29/landesjugendpfarramt-streicht-projektstelle-demokratie-lernen-aufklaerung-gegen-rechte-strategien/ Das Ev.-Luth. Landesjugendpfarramt Sachsen wird zum Jahresende die Projektstelle „Demokratie lernen – Aufklärung gegen rechte Strategien“ beenden. Anlass für diese Entscheidung sind die unzumutbaren Förderbedingungen im Rahmen des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen – für Demokratie und Toleranz“. „Wir bedauern sehr, dieses gute und wichtige Projekt unseres Hauses nicht weiterführen zu können, aber unter den aktuellen Voraussetzungen möchten wir die Förderung durch dieses nicht mehr in Anspruch nehmen“, sagt Landesjugendpfarrer Tobias Bilz.

Hauptkritikpunkt des Landesjugendpfarramtes am Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen“ ist die Nötigung zur Unterschrift unter einer Gesinnungsabfrage, der sog. Extremismusklausel. Der Freistaat Sachsen hat als Voraussetzung für eine Förderung durch das Landesprogramm festgelegt, dass nicht nur jeder Projektträger, sondern auch jeder Partner des Projektes diese Klausel unterschreiben muss. „Damit werden unsere Partner unter Generalverdacht gestellt. Die Nötigung zur Unterschrift halte ich nicht für angemessen. Einige unserer Partner sind nicht bereit, die Extremismusklausel zu unterschreiben. Sie sehen ihre demokratische Grundhaltung ungerechtfertigter Weise in Zweifel gezogen. Ich kann das nachvollziehen.“

Das Landesjugendpfarramt selbst hat für seine Projektreferentin Susanne Feustel die Unterschrift unter die Gesinnungsfrage geleistet. In der Abwägung war dem Landesjugendpfarramt wichtiger, die Anstellung von Susanne Feustel zu sichern und damit die Fortführung des Projektes zu gewährleisten.

Ein weiterer Kritikpunkt am Förderprogramm „Weltoffenes Sachsen“ ist die Durchführung des Förderverfahrens: Die Zusage für die Förderung des Projektes wird nur für ein Jahr gegeben und erst im laufenden Projektjahr erteilt. Im Jahr 2011 ist sie erst Ende Mai erfolgt. Die damit verbundenen Unsicherheiten für die berufliche Perspektive der Projektmitarbeiterin sind auf die Dauer nicht zumutbar.

Das Projekt „Demokratie lernen – Aufklärung gegen rechte Strategien“ hat das Landesjugendpfarramt im Jahr 2008 entwickelt. Susanne Feustel arbeitet mit Schulen und Jugendgruppen zusammen, um Jugendliche über Aktivitäten von Neonazis in der Gesellschaft aufmerksam zu machen, sie für die Gefahr neonazistischer Einflüsse, z.B. durch die Schulhof-CD der NPD, zu sensibilisieren und mit ihnen Chancen und Herausforderungen einer demokratischen Lebensform zu diskutieren. Außerdem bietet sie Weiterbildungsveranstaltungen zu diesem Themenkomplex für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren an. Jährlich finden zwischen 20 und 30 eigene Veranstaltungen statt, dazu kommen Kooperationsveranstaltungen und Fachtage sowie ein ständiges Beratungsangebot bei inhaltlichen Fragen zum Themengebiet. Das Projekt wurde von Beginn an durch das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen“ in einer Höhe von bisher ca. 97.000 Euro seit 2008 gefördert. „Dafür bin ich nach wie vor sehr dankbar, hat es uns doch die Möglichkeit eröffnet, im Kampf gegen Rechtsextremismus aktiv zu werden“, so Tobias Bilz.

Zukünftig wird Susanne Feustel in einem Kooperationsprojekt von Landesjugendpfarramt und dem Verein Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder VCP ein Projekt mit ähnlichen Schwerpunkten leiten, wie die Stärkung demokratischer Werte und Strukturen und Aufklärung zum Thema Neonazismus. Allerdings erfolgt die Projektfinanzierung in Zusammenarbeit mit einem anderen Förderprogramm, dem Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“. Auch dort muss der Träger des Projektes mit seiner Unterschrift ein Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung leisten, nicht aber dessen Kooperationspartner.

http://www.evjusa.de

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Aus der jW: Weg mit der Extremismusklausel http://ablehnung.blogsport.de/2011/11/17/aus-der-jw-weg-mit-der-extremismusklausel/ http://ablehnung.blogsport.de/2011/11/17/aus-der-jw-weg-mit-der-extremismusklausel/#comments Thu, 17 Nov 2011 11:47:56 +0000 Administrator Allgemein http://ablehnung.blogsport.de/2011/11/17/aus-der-jw-weg-mit-der-extremismusklausel/ Die Bundesarbeitsgemeinschaft Demokratieentwicklung (BAGD), ein Zusammenschluß von Initiativen gegen rechts, erklärte am Mittwoch in einer Pressemitteilung:

Die BAGD fordert die Bundeskanzlerin auf, sich bei den Angehörigen der Todesopfer der neonazistischen Terrorgruppe »Nationalsozialistischer Untergrund« sowie den überlebenden Opfern der Nagelbombenanschläge in Köln für das komplette Versagen der Ermittlungsbehörden zu entschuldigen. »Unser Mitgefühl gehört den Opfern und ihren Angehörigen«, erklärten Sabine Seyb von der Opferberatung ­Reach Out und Pascal Begrich von Miteinander e.V. für die BAGD in Berlin. (…) Hier müsse sich die Bundeskanzlerin an der norwegischen Regierung und deren Reaktion auf die Attentate in Oslo und Utøya orientieren. (…)

Zugleich kritisiert die Bundesarbeitsgemeinschaft die bisherige Entpolitisierung und Verharmlosung staatlicher Behörden und politisch Verantwortlicher in bezug auf rechte Gewalttaten. Opferberatungsprojekte kritisieren seit Jahren, daß insbesondere rassistische Tatmotive von Ermittlungsbehörden nicht erkannt oder ernst genommen werden. (…) »Wir erleben sowohl in Ost- und Westdeutschland eine Zunahme von Brandanschlägen und gezielten Angriffen auf sogenannte politische Gegner durch organisierte Neonazis wie gerade in Berlin, Sachsen und Nordrhein-Westfalen«, so Begrich. »Nicht nur wir wissen, daß die Neonazibewegung den Tod von ihren Opfern billigend in Kauf nimmt.« Bislang jedoch würden die Behörden die Bedrohung verharmlosen.

Die Bundesregierung und CDU-geführte Landesregierungen wie in Sachsen verschwendeten viel Zeit und Energie darauf, die Projekte gegen Rechtsextremismus dazu zu zwingen, eine sogenannte Extremismusklausel zu unterschreiben. »Statt der Arbeit gegen rechts von staatlicher Seite mit Mißtrauen und Kontrolle zu begegnen, sollten die Expertise und Erfahrungen gefördert und unterstützt werden.« »Im Gegensatz zu den Geheimdiensten stellen wir unsere Analysen der rechtsextremen Gefahr öffentlich zur Verfügung-«, so Begrich.

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Richtigstellung http://ablehnung.blogsport.de/2011/11/03/widerspruch-ja-freistaat-nein/ http://ablehnung.blogsport.de/2011/11/03/widerspruch-ja-freistaat-nein/#comments Thu, 03 Nov 2011 17:22:24 +0000 Administrator Allgemein http://ablehnung.blogsport.de/2011/11/03/widerspruch-ja-freistaat-nein/ Mißverstanden: Extremismusklausel, Widerspruch und Klage

Heute wurde in der Freien Presse, auf mdr-online und in anderen Medien berichtet, dass wir gegen den Freistaat Sachsen klagen (wollen). Grund dafür sei die vorgelegte Extremismusklausel. Wir müssen aber richtig stellen: Zwar gäbe es ausreichend Grund gegen die sächsische Klausel zu klagen, aber wir erhalten keine Gelder aus sächsischen Fördertöpfen und haben auch keine beantragt.

Vielmehr haben wir Widerspruch beim zuständigen Jugendamt eingelegt, welches Mittel aus dem Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ verwaltet und die Unterschrift zur Bundesklausel verlangt. Eine eventuelle Klage richtet sich nicht gegen das Jugendamt oder den Begleitausschuss – wir sind uns sicher, dass verantwortungsbewusste Stellen die Anwendung der Extremismusklausel ebenso ablehnen wie die zivilgesellschaftlichen Initiativen.

Aus den Mitteln des Bundesprogramms haben wir eine Förderung von 650,00 € beantragt. Mit dem Geld wollen wir Informationsmaterial drucken, das über das ehemalige Konzentrationslager in Königstein aufklärt. Dem Bescheid des Jugendamtes widersprachen wir im Juni und warten seitdem auf eine Antwort der Behörde.

[update 4.11.2011] Mittlerweile hat die Freie Presse einen geänderten Artikel veröffentlicht.

[update 5.11.2011] Die SäZ hat heute einen ausführlichen Artikel veröffentlicht, für den sie uns gestern interviewte. Aus diesem Artikel erfahren wir auch, dass das Jugendamt unserem Widerspruch nicht stattgeben wird. Leider gibt es diesen < <>> nur mit Login und im letzten Absatz hat sich eine Ungenauigkeit eingeschlichen. Nicht wir, sondern die AG Asylsuchende ist für den Sächsischen Demokratiepreis nominiert.

[update 14.11.2011] Der Widerspruchsbescheid ist mittlerweile da. Wie erwartet wurde unser Widerspruch abgelehnt. Diese Woche reichen wir Klage beim Verwaltungsgericht Dresden ein.

[update 17.11.2011] Am Dienstag, den 15.11.2011, ging die Klage beim Verwaltungsgericht Dresden ein.

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Beste Regie http://ablehnung.blogsport.de/2011/10/20/beste-regie/ http://ablehnung.blogsport.de/2011/10/20/beste-regie/#comments Thu, 20 Oct 2011 13:52:01 +0000 Administrator Allgemein http://ablehnung.blogsport.de/2011/10/20/beste-regie/ ZEIT: „Stanislaw Tillichs neuer „Bürgerpreis“ soll aufrechte Demokraten ehren. Stattdessen ist blamiert, wer ihn erhält.“

Mehr unter: http://www.zeit.de/2011/43/S-Demokratiepreis

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Immunität mal eben so aufgehoben http://ablehnung.blogsport.de/2011/10/14/immunitaet-mal-eben-so-aufgehoben/ http://ablehnung.blogsport.de/2011/10/14/immunitaet-mal-eben-so-aufgehoben/#comments Fri, 14 Oct 2011 09:35:36 +0000 Administrator Allgemein http://ablehnung.blogsport.de/2011/10/14/immunitaet-mal-eben-so-aufgehoben/ In den letzten Tagen gab es eine Reihe von Berichten über die Aufhebung der Immunität von Dr. André Hahn (DIE LINKE). Er soll nun – wie andere Antifaschist_innen zur Verantwortung gezogen werden, weil die Nazis am 19. Februar nicht durch Dresden marschieren konnten. Für die Aufhebung stimmten FDP, CDU und NPD. Auf die Frage, warum die Immunität – die Abgeordneten besonderen Schutz bieten soll – aufgehoben wurde, erklärte FDP-Politiker Tino Günther im Vorfeld der Abstimmung gegenüber der Morgenpost vom 12. Oktober 2011: „Wenn wir alles verstehen würden, worüber wir abstimmen, könnten wir nicht mehr abstimmen.“

Dies zeigt einerseits, dass die Aufhebung lediglich eine politische, keine sachliche Entscheidung war und andererseits wieder einmal den Zustand sächsischer Demokratie. Aber wir danken Herrn Günther für die klaren Worte :)

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Und schon wieder… http://ablehnung.blogsport.de/2011/10/12/und-schon-wieder-2/ http://ablehnung.blogsport.de/2011/10/12/und-schon-wieder-2/#comments Wed, 12 Oct 2011 10:15:06 +0000 Administrator Allgemein http://ablehnung.blogsport.de/2011/10/12/und-schon-wieder-2/ Diesmal bestätigt ein sächsisches Gutachten die „fragwürdige Verfassungsmäßigkeit“ der Extremismusklausel.

Der GRÜNEN-Abgeordnete Miro Jennerjahn (MdL) erklärt in einer Pressemitteilung:
„Jennerjahn: Innenminister Ulbig muss Demokratieerklärung sofort abschaffen
Der Juristische Dienst des Sächsischen Landtags hat erhebliche Zweifel an der Zulässigkeit der sogenannten Demokratieerklärung für das Landesprogramm Weltoffenes Sachsen. Dies ist jetzt in einem Gutachten nachzulesen, das die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beantragt hatte. Das Gutachten des Juristischen Dienstes ist eine heftige Ohrfeige für CDU-Innenminister Markus Ulbig. Neben der politischen Absurdität gab es immer auch schwerwiegende verfassungsrechtliche Bedenken, die jetzt bestätigt wurden.“

http://www.gruene-fraktion-sachsen.de/fileadmin/user_upload/Stellungnahmen/11-10-2011_GutachtenJurD_DemoEr.pdf

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Extremis-Mus-Beutel http://ablehnung.blogsport.de/2011/10/11/extremis-mus-beutel/ http://ablehnung.blogsport.de/2011/10/11/extremis-mus-beutel/#comments Tue, 11 Oct 2011 09:42:17 +0000 Administrator Merchandise http://ablehnung.blogsport.de/2011/10/11/extremis-mus-beutel/ BeutelNeu

Liebe Extrem_ist_in,

wir unterstützen Klausels Mus Firma. Wollt ihr das auch?
Dann könnt ihr ab jetzt die schönen Beutel bestellen, dazu gibt es Plakate und Aufkleber!
„Der Mus mit dem faden Beigeschmack!“

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Support Your Local Mus http://ablehnung.blogsport.de/2011/10/07/support-your-local-mus/ http://ablehnung.blogsport.de/2011/10/07/support-your-local-mus/#comments Fri, 07 Oct 2011 12:17:29 +0000 Administrator Extremis Mus http://ablehnung.blogsport.de/2011/10/07/support-your-local-mus/ Die Firma Karl Klausel, ein traditioneller Betrieb der Fruchtveredelungsbranche, stellt seit langem Klausels »Extremismus Mus« her und bewirbt ihn mit dem Slogan »Sei extrem – iss Mus!« Jetzt bezichtigt das Unternehmen die Produzenten der »Extremismusklausel« der Produktpiraterie.

Selbstverständlich gibt es weder Karl Klausel noch einen Pflaumenmus dieser Marke. Es handelt sich vielmehr um eine Satire aus dem Umkreis der »Bundesarbeitsgemeinschaft Demokratieentwicklung« zu einem durchaus ernsten Thema.

Mehr: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11403

Pressekonferenz
Karl Klausel und Miss Trauen auf der Pressekonferenz in Berlin – 06.10.2011

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Der Mus mit dem faden Beigeschmack! http://ablehnung.blogsport.de/2011/10/07/der-mus-mit-dem-faden-beigeschmack/ http://ablehnung.blogsport.de/2011/10/07/der-mus-mit-dem-faden-beigeschmack/#comments Fri, 07 Oct 2011 12:10:05 +0000 Administrator Extremis Mus http://ablehnung.blogsport.de/2011/10/07/der-mus-mit-dem-faden-beigeschmack/ „Wir wollen in Freiheit produzieren.“

Der beste Brotaufstrich seit der Sauerkirschmarmelade: Das „Extremis Mus“ der Firma Klausels erobert mit Unterstützung der Amadeu Antonio Stiftung Sachsens Frühstückstische! Doch Ihr Markenname wird auch von der Konkurrenz benutzt. Wir sprachen mit der Firma Klausels über ihr weiteres Vorgehen.

Was stellt die Firma Klausel her?

Die Firma Klausels ist ein traditioneller Betrieb in der Fruchtveredlungsbranche. Sie wird von engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Leben erfüllt und von der Famillie Klausel seit vielen Jahrzehnten geführt. Besonders die Zeit der politischen Wende war für uns Niedergang und Aufschwung zugleich. Traditionelle Märkte sind weggebrochen, neue entstanden. So hat sich in den letzten 20 Jahren unser spezielles Produkt der „Extremis Mus“ immer weiter etablieren können. Schaden hat dadurch nur die Konkurrenz, welche sich von dem Produkt bedroht fühlt, sich aber eher darum bemühen sollte, besser zu werden und für das Wohl der Konsumentinnen und Konsumenten zu sorgen.

Was planen Sie für die Zukunft?

Wir möchten weiter gut mit unseren Partnerinnen und Partnern zusammenarbeiten, ihre Ernte abnehmen und unsere Kundinnen und Kunden glücklich machen. Dafür stehen wir mit unserer Familientradition auch außerhalb der neuen Bundesländer. Wir sorgen für die Würze auf dem Frühstückstisch und möchten auch den faden Beigeschmack nicht verlieren.

Wie schaffen Sie es, dass das „Extremis Mus“ der beliebteste Aufstrich auf Sachsens Frühstückstischen ist?

Nun ja, das ist unserer jährlichen Werbekampagne zu verdanken. Aber in diesem Jahr müssen wir doch ein wenig mehr investieren, denn in der Branche werden unlautere Mittel angewandt und der Konkurrenzkampf mit härteren Bandagen geführt. Der Gedanke unserer Marketingstrategen ist es, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Träger der Kampagne einzubauen und mehr auf unsere sächsische Verankerung hinzuweisen. So kommt es, dass das diesjährige „Extremis Mus“ von langjährigen Kolleginnen und Kollegen wie Frau Miss Trauen aus der Probiersektion oder Herr General Verdacht aus der Lagerabteilung getragen wird und wir auch das neu errungene sächsische Gütesiegel in den Vordergrund rücken werden.

Was halten Sie davon, dass Ihr Markenname auch von anderen verwendet wird?

Wir waren gelähmt. Die Ungeheuerlichkeit mit der uns der Name geklaut, verdreht und unters Volk gebracht wurde ist unglaublich. Man muss sich das noch einmal vor Augen führen: Da wird der Produzent von Klausels „Extremis Mus“ mit einem Produkt angegriffen, welches den Namen Extremismusklausel trägt! Wir haben die letzten Monate damit verbracht zu recherchieren, welcher der Konkurrenten dahinter steckt, haben Gutachten eingeholt, Fragen gestellt und sind dabei auf einen Skandal gestoßen. Vorerst können wir nur sagen: Es ist ein Skandal! Unser Vertrauen in die Geschäftsgebahren dieser Gesellschaft wurde bewusst geschädigt!

Wie wollen Sie mit dieser Verunglimpfung umgehen?

Eigentlich ist jeder Produzent Mitglied im Fruchtveredelungsverband. Da gibt es einen Gesellschaftsvertrag, der Sitte und Norm ist. Seit Jahrhunderten. Und jetzt führt die Wirtschaftskrise dazu, dass die Konkurrenz diesen bricht. Auch wenn das Wasser bis zum Hals steht, sollte man seine Werte nicht verlieren und eine gemeinsame Zusammenarbeit weiterhin fördern und nicht vernichten. Darauf werden wir mit der Kampagne hinweisen und besonders über Facebook werden wir uns gemeinsam mit unseren Stammkundinnen und -kunden und geliebten Musnaschenden den Fragen widmen: Was steckt hinter der Extremismusklausel, welche Folgen hat diese, welche Auswirkungen sind zu befürchten?

Warum finden Sie – mal abgesehen von der Verwendung Ihres Markennamens – die Extremismusklausel nicht gut?

Weil man das ganz einfach nicht macht. Man geht nicht so mit dem Vertrauen in die eigene Wirtschaft um. Die Kundinnen und Kunden sind das höchste Gut, was wir Produzierende haben und der Verdacht erhärtet sich, dass die einige Produzentinnen und Produzenten mit der Extremismusklausel genau unsere Kundschaft entmündigen wollen. Aber nicht mit uns! Da machen wir nicht mit!

Also wollen Sie, dass die Konkurrenz mal ihre Füße still hält?

Wer braucht denn schon solch eine Konkurrenz? Eine Konkurrenz, die jahrelange Kundenakquise und Aufbauarbeit (gerade im neuen Markt des Ostens) wieder zerstört? Wir wollen in Freiheit produzieren. Planwirtschaft und Vorschriften – das war gestern! Man denkt manchmal, die arbeiten mit Mitteln wie die Stasi – diese wollte uns auch immer in den Mus spucken. Oh ja, das waren Zeiten – sind aber doch wieder andere Geschichten… Oder doch nicht?

Quelle: Amadeu Antonio Stiftung

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